Discographie
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"Der Kommissar", welche sich mit allen Cover-Versionen mehr als 6 Millionen Mal verkauft hat, startete die Karriere von Johann Hölzel alias Falco. In vielen Ländern der Welt war dieser Song in den Top 3 zu finden. Mit genug Gel im Haar und der tollen Lederjacke hat der damals 25jährige Wiener die NDW-Zeit stark beeinflusst. Die Platten gingen wie warme Semmeln über den Ladentisch. Sogar in den US-Billboard Charts war die Single vertreten. Mit dem jungen Produzenten Robert Ponger war Ende 1981 der Anfang einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit geboren. Die Band AFTER THE FIRE coverte den Kommissar auf englisch und konnte damit die Charts in den USA toppen.
Mit"Junge Roemer" wollte sich Falco erneut auf einem hohen Level präsentieren. Die Voraussetzungen waren dafür sehr gut. Nach dem grossen Erfolg mit dem Debüt-Album war aber auch ein enormer Druck vorhanden, der auf Falcos Schultern lastete. Mit einem optischen Imagewechsel (teure Anzüge, Fliege) sollte die Musik auch anders klingen. Robert Ponger produzierte erneut. Das Ergebnis war vielversprechend, konnte aber die meisten Fans nicht begeistern. Neben deutsch hat Falco dieses Mal auch auf italienisch gesungen. Der künstlerisch hoch stehende Text war vielen nicht auf den ersten Blick verständlich. In Österreich war Platz 8 die beste Rangierung von "Junge Roemer". Der Videoclip wurde opulent umgesetzt von den DoRo's (Dolezal Rossacher
Nach dem enttäuschenden Abschneiden von "Junge Roemer" wollte Falco wieder auf den Erfolgszug aufspringen. Mit den neuen holländischen Produzenten Rob & Ferdi Bolland begann eine erfolgreiche Zusammenarbeit. 1984 lief im Kino der Film "Amadeus" von Milos Forman. Der grosse Erfolg brachte auch Falco auf die Idee, einen Song über diesen grossen Musiker unserer Vergangenheit zu schreiben. Im Mai 1985 wurde die Single veröffentlicht und schon nach kurzer Zeit belegte "Rock Me Amadeus" den 1. Platz in vielen Ländern Europas. Sogar in England, Japan und den USA war Falco dieser Streich gelungen. Das tolle Video wurde wieder von DoRo in Szene gesetzt.
Mit "Vienna Calling" hat Falco eine Hymne über seine Heimatstadt geschrieben. Der eingängige Song erreichte auch Spitzenpositionen in den Charts, aber den Erfolg von "Amadeus" konnte diese Single nicht toppen. In Österreich kletterte der Nachfolgehit von "Rock Me Amadeus" bis auf Platz 3 und in der Schweiz belegte er Position 7. Das holländische Produzententeam Rob & Ferdi Bolland war auch wieder verantwortlich hinter dem Mischpult.
Im Winter 1985/86 hat man als 3. Single das legendäre "Jeanny, Part I" ausgekoppelt. Dieser Song hat für einigen Zündstoff gesorgt. Viele vermuteten hinter dem Text von "Jeanny" eine mögliche Vergewaltigung von einer jungen Frau. Falco sagte in der Formel Eins-Sendung von Februar 1986: "Das Lied ist ein Liebeslied, das so konzipiert und durchgeführt wurde, dass es sicherlich interpretierbar ist. Die wenigen Leute, diese Minderheit, die meint, hier ein eindeutiges Gewaltverbrechen oder sonst irgendetwas drin erkennen zu müssen, haben einen wesentlich schaurigeren Geschmack, als es im Sinne des Erfinders war." In der Schweiz thronte die Single 9 Wochen von Platz 1 herab. Und auch in Österreich und Deutschland sowie anderen Ländern konnte niemand den Siegeszug von "Jeanny" gefährden.
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